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Discussion Starter #1
Kowel, den 2/7/1916
Mein liebes Rosalchen!
Heute deinen lieben Brief N° 132 erhalten habe mich sehr darüber gefreut und sage dir vielen Dank, leider hast du noch immer keine Nachricht von mir erhalten, dass ich wieder nach Kowel zurück gekommen bin, hoffen will ich dass du es inzwischen erfahren hast, habe auch dein liebes Päktchen N° 130 erhalten und sage ich Euch Alle vielen Dank dafür.
Ja die Büchsen kann ich nicht mehr sauber machen, ich habe doch dazu kein Feuer (so it aren't always tin cans he received, it must have been also metallic boxes with a lid of some kind).
Mit Wäsche schicken, lasse es mir vorläufig (don't bother about it, for now), da man nicht weiss ob wir noch hier bleiben und wie lange und so kann ich mich auch nicht damit herum schleppen, aber das eine Hemd geht kaput auch die Unterhose (in singular??), aber lasse nur vorläufig sein, denn wir glauben nicht dass wir lange hier bleiben, es wird immer wieder davon gesprochen wir kämen wieder nach Warschau, besser währe es schon man hätte wieder einen festen Platz.
Gestern ist nun die 4. Komp(anie) zurückgekommen, die Kameraden sind all froh dass Sie wieder zurück sind. Sie haben viele Märsche gehabt jedenfalls waren Sie dazu nicht zu gebrauchen und dass ist gut so. Da haben die Herrn doch gesehen dass das Bat(a)l(lion) dazu nicht zu gebrauchen ist.
Jetzt eben habe (ich) den Befehl erhalten zur Komp(anie) zurück zu kommen, ich soll vorläufig mitarbeiten, da viele Stiefel kaput sind, dass lässt sich ja denken, 3 Wochen nichts an die Stiefel gemacht, es ist eben ein unruhiges Leben, wie lange es dauert weiss ich nicht, wenn ich nur nicht dabei auch noch Wache stehen soll, na ich wurde ja sehen.
Wie geht es Walter hat er schon aus den Felde geschrieben schreibt mir die Adr(esse).
Wie geht es zuhause, ist Else wieder in Ohrdruf, hat Vater noch den Husten und wie geht es unseren kl(einen) Walter u(nd) dir liebes Rosalchen, ist Mutter auch wohlauf, wie geht es deinen Mutter?
In der Hoffnung dass es Euch Allen recht gut geht grüsst u(nd) küsst dich herzlich dein treuer Karl. Viele grüsse an deine Eltern.


Kowel, the 2nd of july 1916
My dear Rosalchen!
Today I got your dear letter number 132, I enjoyed it very much and say many thanks to you, sadly you've still not gotten any news from me, that I've come back to Kowel again, I hope you've found out in the meantime, I've also recieved your dear parcel number 130 and say thank you to all of you for it. Well, I can no longer clean the containers, I've got no fire for that. As for sending undergarments, don't bother about it for now as one does not know whether we will stay here and how long and so I cannot carry them around, but the one shirt is going to tatters and also the underpant, but leave it be at the moment, as we do not believe that we will be here for long, it is talked about over and over that we will get back to Warsaw again, it would be better if one had a fixed place. Yesterday the fourth company came back, the comrades are all happy that they are back again. They have had many marches, anyway they were not to be used for that
(battle) and that is good as it is. So the masters have seen that the battallion is not fit to be used for that. Just now I got the order to come back to the company, I'm to work with them for the moment, as several boots are ruined, one can imagine that, for three weeks the boots have not been tended to, it is a restless life, how long it will last I don't know, if only I will not have to stand watch as well, well I'll get to see that. How is Walter has he written from the field by now, send me his adress. How are you at home, Is Else back in Ohrdruf, does father still have that cough and how is our little Walter and you dear Rosalchen, is mother well, how is your mother? In the hope that you are all very well your true Karl greets and kisses you heartfelt. Many greetings to your parents.
 
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