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Discussion Starter #1
Receiver: Feldpost / Frau Menge(r?)s / Grossen-Linden / Obergasse / K(reis) Giessen.

Sender: Vize-Wachtmeister Zutt / Feldart(illerie) Reg(imen)t N°59 / 2. Batt(e)r(ie)

F(eld) Stell(un)g 30 Juli 1918
Geehrte Frau Menges!
Auch Sie sollen nochmal wass(sic) von mir hören, wie ich von meinen Freunde & Kamerad Walhter(?) Velten erfahren habe, sollen Sie Ihren lieben Gatten bald in der Heimat begrüssen können.
Die Freude ist wohl kaum aus zu denken.
Ich kann es Ihnen gut nachfühlen, kaum das junge Eheglück genossen da kam dieser Schrecke(?) auf - Krieg bruchs Land und hat erbarmungslos manches liebende Paar aus einander gerissen, viele sogar fur immer.
Gott sei dank zählen Sie nicht zu diesen.
Nehmen Sie nun bitte zu Ihrem grossen Glück das Ihren bevorsteht meinem herzlichsten Glückwunsch entgegen und grüssen Sie Ihren Lieben Männer(= plural, probably husband & son) recht herzlich von mir
auch unbekannt aber natürlich erst dann
wenn der erste Liebesrausch vorüber ist.
Wie geht es bei Ihnen noch? Mir, sowie auch Wilhelm geht es den Verhältnissen noch gut, natürlich nicht so gut als wie ich die Tage in Grossen-Linden war.
Nun nehmen Sie nochmals meinen besten Glückwünsche und viel Grüsse entgegen.
Ihr Landsmann
Willy Zutt
Grüssen Sie bitte Ihren Schwiegereltern.


Field position, 30th of july 1918
Honoured mrs Menges!
I just wanted to send you a few lines, as I've heard from my friend and comrade Walther Velten that you will soon be able to welcome your dear husband to the homeland again. I can hardly imagine the joy you must be feeling. I sympathize with you, hardly had you enjoyed the happiness of your young marriage as this horror came along - War broke out over the country and has torn many loving couples apart without mercy, many of them actually forever.
Thank God you are not among those. Please take the great happiness that awaits you, and accept my heartfelt best wishes and give my heartfelt regards to your dear men (father and son, presumably), though (I am)unknown (to them), but of course not before you've enjoyed the first bliss of love. How are you, then? Both me and Wilhelm are still fine, given the circumstances, of course not as fine as I was during those days in Grossen Linden. Now, please accept my best wishes and many greetings from me.
Your countryman.
Willy Zutt
Please give my regards to your in laws.
 
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